T-Spule

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Version vom 27. September 2023, 17:43 Uhr von ThorstenH (Diskussion | Beiträge)
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Die T-Spule (Telefonspule, Induktionsspule) ist eine kleine Drahtspule, die elektromagnetische Signale empfangen und als elektische Signale weiterleiten kann. Sie ist in vielen Cochlea Implantaten und Hörgeräten eingebaut. Der Begriff Telefonspule kommt daher, dass diese ursprünglich das Telefonieren erleichtern sollte. Die T-Spule wandelt magnetische Energie in elektrische Energie um, welche dann durch ein Hörgerät oder Cochlea-Implantat in ein hochwertiges Wiedergabesignal verstärkt wird.[1]

Die T-Spule ist in vielen Hörsystemen verfügbar. Sie kann über einen Schalter bzw. Taster am Gerät oder per Fernbedienung bzw. App eingeschaltet werden und wird in Verbindung mit einer Induktionsschleife verwendet. Das Tonsignal ist dann ohne Nebengeräusche so deutlich zu hören, wie es beispielsweise vom Mikrofon vor dem Sprechermund aufgenommen wurde bzw. vom Fernsehgerät ausgesendet wird. Sollte das Signal nicht verstanden werden, ist es ratsam einen Hörgeräteakustiker zur Überprüfung aufzusuchen.[2]

Bei Cochlea-Implantaten, die keine T-Spule integriert haben (z.B. Kanso 2, Rondo 3) lässt sich diese über Zubehör realisieren. Bei Hörgeräten kommt es leider häufiger vor, dass sie entweder gar keine T-Spule haben oder dass diese deaktiviert ist. In letzterem Fall muss sie vom Hörgeräteakustiker aktiviert werden.

Die T-Spule wird leider manchmal als veraltete Technik abgewertet. Sie hat aber weiterhin ihre Berechtigung, da sie völlig unkompliziert in der Anwendung ist, keine störende Verzögerung (auch aus "Latenz" bezeichnet) des Tons aufweist und zu allen Induktionsanlagen kompatibel ist. Sie muss bei Bedarf lediglich eingeschaltet werden. Im Gegensatz zu Bluetooth® und anderen Funktechniken ist keinerlei Anlern- oder Koppelvorgang notwendig. Zudem ist die Anzahl der gleichzeitigen Nutzer bei dieser Technologie unbegrenzt.

Auf der Seite zu den induktiven Höranlagen sind die Einsatzbereiche genauer beschrieben.

Einzelnachweise